Brautpfadlegen

Ein traditionsreicher Brauch in Ostfriesland ist das Legen des Brautpfades am Himmelfahrtsmorgen, das auf eine dramatische Legende zurückzuführen ist:
So soll eine Tochter des ostfriesischen Fürstenhauses in Aurich am Tage der Hochzeit auf ihren Bräutigam gewartet haben.

Dieser fiel aber einem Anschlag einer seiner Rivalen zum Opfer und wurde ermordet.
Als nun aber die wartende Braut die Nachricht vom Tode Ihres Geliebten erhielt, starb sie kurz darauf an Trauer und Verzweiflung.

Beide Brautleute wurden gleichzeitig, auf dem mittlerweile von verwelkten Blumen verzierten Pfad, zu Grabe getragen, der eigentlich der Hochzeit gegolten hatte.

Kinder legen heutzutage am Himmelfahrtsmorgen, aus Sand, Moos und Wildblumen- wie Gänseblümchen und Löwenzahn- Blumenbilder, um die Braut „Frühling“ zu begrüßen. Motive sind Herz, Kreuz und Anker, die Liebe, den Glaube und die Hoffnung symbolisieren oder auch Kirchen, Glocken, Mühlen, Bauernhäuser oder Schiffe. Wenn auch Sie einmal solch einen Brautpfad sehen möchten, sagen wir nur eins:

Auf geht’s, Himmelfahrt 2015 in Richtung Norden-Norddeich.

 

Brautpfad

 

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Von Wind und Wetter geformt und mit Fisch und Freund auf Du und Du, zieht "Hinnerk, de Fiskerman" tagtäglich seine Kreise durch Norden-Norddeich.